Friedrich Robert Wagner, wer ist das denn?
Laudatio Friedel Wagner – Session 2025/2026 des NKA
So hat sich Anfang Januar des Jahres 2025 beim NKA-Prinzenpaar- und Ordensempfang mancher in der Faasenacht nicht so beheimateter Gast gefragt. Viele Faasenachter haben gegrinst: „So heischd`er also“. Sehr schnell wussten aber alle, dass „de Friedel“ gemeint war, als der VSK-Präsident ihn mit vollem Namen nannte und zu sich in den Kreis der NKA-Senatoren und anderen Ehrengästen auf die Bühne bat.
De Friedel“, das ist kein französisches Adelsprädikat, sonst müsste es heißen „Fréderic de Wagener“.
Aber etwas Besonderes hat der Ausspruch „de Friedel“ schon. Etwas, was uns Faasenachtern durchaus eine gewisse Ehrerbietung abnötigt.
Ehre, wem Ehre gebührt. Und, ich darf sagen, unserem Friedel gebührt sie, die Ehre.
Dies hatte auch das hohe Präsidium des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine so gesehen. Und genau deshalb kam VSK-Präsident Stefan Regert höchstpersönlich in das zur Narrhalla erhobene Casino der KEW Neunkirchen, um unserem Friedel für seinen unermüdlichen Einsatz für die Wellesweiler Faasenacht (sein Stern leuchtete 1997 erstmalig am Himmel des Karnevals- und Kulturverein Wellesweiler -KKW-) und ab Mai 2003 für die gesamte Neinkerjer Faasenacht, insbesondere für den Neunkircher Karnevals Ausschuss (NKA), den VSK-Verdienstorden in Silber zu verleihen.
Silber passt. Denn wie sagt man: „Reden ist Silber…“. Stimmt. Friedel begann seine fastnachtliche Karriere als Büttenredner beim KKW. Zunächst nicht ganz freiwillig. Bei seiner Verhaftung durch das närrische Gericht im Jahr 1998 wurde er dazu verurteilt, zusammen mit Barbara Wallich seine erste Büttenrede zu halten, was, wie böse Zungen behaupten, für die arme Barbara nicht ganz schmerzfrei über die Bühne gegangen sei.
Und überhaupt seine Büttenreden. 28 an der Zahl, in 27 Jahren. Nach Robert „Obbi“ Gerbracht hält er damit den unangefochtenen KKW-Rekord.
Und was für Büttenreden Friedel hielt: Scharfzüngig, teils bissig, voll in die 10 treffend, Manchen erschütternd, aber immer von seinem eigenen Gerechtigkeitsverständnis getragen. Was das weibliche Geschlecht im Allgemeinen und „Seins“ im Besonderen angeht, fand Friedel stets verständnis- ja fast schon liebevolle Worte (manche sehen das allerdings anders).
Apropos anders: Die Rolle seines Lebens fand Friedel vor einigen Jahren aber (auf besonderen Rat eines Freundes hin) in der Figur des „Annerschd“. Mit Schnorres, Pickelhaube, Stroßebahnerfahrdienschdleiteruniform und schneidig-militärischem Auftreten lehrte er, auch auf der Bühne der NKA-Gemeinschaftssitzung, so Manchen mit seinem Respekt einflößenden Vortrag das Fürchten. Den Damen gegenüber gab er sich aber stets galant (Bei Nebenwirkungen seiner „Wortgewandtheit“ musste er ab und an seinen Arzt oder Apotheker fragen). Wie war das? Reden ist Silber. Wäre Schweigen da nicht manchmal Gold gewesen? Aber dann hätte was gefehlt, weil er so iss, wie er iss, halt annerschd.
Seine Reden waren nicht der einzige Beitrag zur Faasenacht. Beileibe nicht. Denn Friedel ist neben seinen künstlerischen Fähigkeiten einfach ausgedrückt und dennoch auf den Punkt gebracht das, was man ein Organisationstalent nennt. Awwer nur wenn er maahn und wenn man freundlich zu ihm ist, und ihn machen lässt.
Keine ihm gestellte Aufgabe war ihm zu kompliziert. Egal welches Auto, welcher LKW mit welchem Aufleger auch immer benötigt wurde, de Friedel hat´s rangeschafft.
Auch alle möglichen Materialien konnte er als Chefbesorger des KKW fast aus dem Ärmel zaubern. Mit seiner Hilfe gelang es dem KKW immer mit einem stattlichen Prunkwagen am Neinkerjer Rosenmontagsumzug teilzunehmen.
Aber auch als Funktionär war dem Friedel beim KKW nix zu schwer.
Ab 1998 war Friedel Mitglied im Elferrat des KKW, ab 2000 dessen Sprecher (schwätze konnt´ er jo schon immer) und Mitglied im OrgaAusschuss.
Aber Friedel wäre nicht der, der er nun mal ist, wenn ihm sein Engagement beim KKW genügt hätte.
Nach erfolgreichem Abschluss seiner Lehrzeit als Zugmarschallgehilfe bei unserem leider verstorbenen Faasenachtsurgestein Harald Loch, der diese verantwortungsvolle Tätigkeit 13 Jahre lang ausgeübt (besser: ertragen) hatte, wurde de Friedel nach dem Rosenmontagsumzug 2003 als dessen Nachfolge zum NKA-OrgaChief und Zugmarschall von der Mitgliederversammlung gewählt. Harald Loch hatte Friedel mit kritischem Auge selber für dieses Amt ausgesucht und dann vorgeschlagen. Eine gute Entscheidung von Harald.
Sein neues Amt trat Friedel voller Elan und neuer Ideen an. Wie zu Beginn eines Sketches vom Scherer Erwin im Saarländischen Rundfunk war manchmal ein Seufzer des NKA-Präsidenten zu hören: „Moment moo, Erwin, äh Friedel.“
Und Zugmarschall des Neinkerjer Rosenmontagsumzuges blieb Friedel bis heute.
Nachdem unser lieber Freund Kurt Scherer sein Amt als NKA-Vizepräsident zur Verfügung gestellt hatte, wurde Friedel, dem olympischen Motto „immer weiter, immer höher“ folgend, sozusagen zur Krönung seiner Faasenachtskarriere, im Jahre 2018 Vizepräsident des NKA. Seitdem steht er als zentrale Figur in der Neinkerjer Faasenacht an der Seite des NKA-Präsidenten. Irgendwie ist er ein Leuchtturm der Faasenacht. Kää so großer, awwer die gibt’s joo aach in klääner.
Fazit: Friedel ist nicht aus der Faasenacht hinwegzudenken. Wenn es ihn nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.
Ehre wem Ehre gebührt, so das Eingangsstatement.
Und hier schließt sich der Kreis: Friedel Wagner gebührt Ehre und Anerkennung für sein unermüdliches faasenachtliches Engagement.
Im Namen des NKA und der ihm angeschlossenen Vereine: Danke für alles, lieber Friedrich Robert Wagner, danke lieber Friedel.
Auf de Friedel ein dreifaches Hei Joo und ein dreifaches Alleh Hopp
Aber etwas Besonderes hat der Ausspruch „de Friedel“ schon. Etwas, was uns Faasenachtern durchaus eine gewisse Ehrerbietung abnötigt.
Ehre, wem Ehre gebührt. Und, ich darf sagen, unserem Friedel gebührt sie, die Ehre.
Dies hatte auch das hohe Präsidium des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine so gesehen. Und genau deshalb kam VSK-Präsident Stefan Regert höchstpersönlich in das zur Narrhalla erhobene Casino der KEW Neunkirchen, um unserem Friedel für seinen unermüdlichen Einsatz für die Wellesweiler Faasenacht (sein Stern leuchtete 1997 erstmalig am Himmel des Karnevals- und Kulturverein Wellesweiler -KKW-) und ab Mai 2003 für die gesamte Neinkerjer Faasenacht, insbesondere für den Neunkircher Karnevals Ausschuss (NKA), den VSK-Verdienstorden in Silber zu verleihen.
Silber passt. Denn wie sagt man: „Reden ist Silber…“. Stimmt. Friedel begann seine fastnachtliche Karriere als Büttenredner beim KKW. Zunächst nicht ganz freiwillig. Bei seiner Verhaftung durch das närrische Gericht im Jahr 1998 wurde er dazu verurteilt, zusammen mit Barbara Wallich seine erste Büttenrede zu halten, was, wie böse Zungen behaupten, für die arme Barbara nicht ganz schmerzfrei über die Bühne gegangen sei.
Und überhaupt seine Büttenreden. 28 an der Zahl, in 27 Jahren. Nach Robert „Obbi“ Gerbracht hält er damit den unangefochtenen KKW-Rekord.
Und was für Büttenreden Friedel hielt: Scharfzüngig, teils bissig, voll in die 10 treffend, Manchen erschütternd, aber immer von seinem eigenen Gerechtigkeitsverständnis getragen. Was das weibliche Geschlecht im Allgemeinen und „Seins“ im Besonderen angeht, fand Friedel stets verständnis- ja fast schon liebevolle Worte (manche sehen das allerdings anders).
Apropos anders: Die Rolle seines Lebens fand Friedel vor einigen Jahren aber (auf besonderen Rat eines Freundes hin) in der Figur des „Annerschd“. Mit Schnorres, Pickelhaube, Stroßebahnerfahrdienschdleiteruniform und schneidig-militärischem Auftreten lehrte er, auch auf der Bühne der NKA-Gemeinschaftssitzung, so Manchen mit seinem Respekt einflößenden Vortrag das Fürchten. Den Damen gegenüber gab er sich aber stets galant (Bei Nebenwirkungen seiner „Wortgewandtheit“ musste er ab und an seinen Arzt oder Apotheker fragen). Wie war das? Reden ist Silber. Wäre Schweigen da nicht manchmal Gold gewesen? Aber dann hätte was gefehlt, weil er so iss, wie er iss, halt annerschd.
Seine Reden waren nicht der einzige Beitrag zur Faasenacht. Beileibe nicht. Denn Friedel ist neben seinen künstlerischen Fähigkeiten einfach ausgedrückt und dennoch auf den Punkt gebracht das, was man ein Organisationstalent nennt. Awwer nur wenn er maahn und wenn man freundlich zu ihm ist, und ihn machen lässt.
Keine ihm gestellte Aufgabe war ihm zu kompliziert. Egal welches Auto, welcher LKW mit welchem Aufleger auch immer benötigt wurde, de Friedel hat´s rangeschafft.
Auch alle möglichen Materialien konnte er als Chefbesorger des KKW fast aus dem Ärmel zaubern. Mit seiner Hilfe gelang es dem KKW immer mit einem stattlichen Prunkwagen am Neinkerjer Rosenmontagsumzug teilzunehmen.
Aber auch als Funktionär war dem Friedel beim KKW nix zu schwer.
Ab 1998 war Friedel Mitglied im Elferrat des KKW, ab 2000 dessen Sprecher (schwätze konnt´ er jo schon immer) und Mitglied im OrgaAusschuss.
Aber Friedel wäre nicht der, der er nun mal ist, wenn ihm sein Engagement beim KKW genügt hätte.
Nach erfolgreichem Abschluss seiner Lehrzeit als Zugmarschallgehilfe bei unserem leider verstorbenen Faasenachtsurgestein Harald Loch, der diese verantwortungsvolle Tätigkeit 13 Jahre lang ausgeübt (besser: ertragen) hatte, wurde de Friedel nach dem Rosenmontagsumzug 2003 als dessen Nachfolge zum NKA-OrgaChief und Zugmarschall von der Mitgliederversammlung gewählt. Harald Loch hatte Friedel mit kritischem Auge selber für dieses Amt ausgesucht und dann vorgeschlagen. Eine gute Entscheidung von Harald.
Sein neues Amt trat Friedel voller Elan und neuer Ideen an. Wie zu Beginn eines Sketches vom Scherer Erwin im Saarländischen Rundfunk war manchmal ein Seufzer des NKA-Präsidenten zu hören: „Moment moo, Erwin, äh Friedel.“
Und Zugmarschall des Neinkerjer Rosenmontagsumzuges blieb Friedel bis heute.
Nachdem unser lieber Freund Kurt Scherer sein Amt als NKA-Vizepräsident zur Verfügung gestellt hatte, wurde Friedel, dem olympischen Motto „immer weiter, immer höher“ folgend, sozusagen zur Krönung seiner Faasenachtskarriere, im Jahre 2018 Vizepräsident des NKA. Seitdem steht er als zentrale Figur in der Neinkerjer Faasenacht an der Seite des NKA-Präsidenten. Irgendwie ist er ein Leuchtturm der Faasenacht. Kää so großer, awwer die gibt’s joo aach in klääner.
Fazit: Friedel ist nicht aus der Faasenacht hinwegzudenken. Wenn es ihn nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.
Ehre wem Ehre gebührt, so das Eingangsstatement.
Und hier schließt sich der Kreis: Friedel Wagner gebührt Ehre und Anerkennung für sein unermüdliches faasenachtliches Engagement.
Im Namen des NKA und der ihm angeschlossenen Vereine: Danke für alles, lieber Friedrich Robert Wagner, danke lieber Friedel.
Auf de Friedel ein dreifaches Hei Joo und ein dreifaches Alleh Hopp





